Tschechen vermeiden Giganten und gehen in der WM-Barrage nach Schweden
Tschechen vermeiden Giganten und gehen in der WM-Barrage nach Schweden
Am Freitag wurde in Zürich der Gegner der tschechischen Nationalmannschaft bei der Auslosung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar ermittelt. Der Sieger der Paarung Russland-Polen wird Schweden sein.
Nachsichtige Auslosung für die Tschechische Republik
Obwohl die skandinavische Mannschaft sehr stark ist, ist die tschechische Nationalmannschaft sicherlich nicht chancenlos und kann zufrieden sein. Zumal auch die Möglichkeit bestand, in einer Gruppe mit den letzten Europameistern Italien und Portugal, angeführt von Kapitän Cristiano Ronaldo, anzutreten. Wenn diese europäischen Giganten ihre Halbfinalduelle überstehen, werden sie im Finale der Barrage aufeinandertreffen. Mindestens einer von ihnen wird sich also mit Sicherheit nicht für die Weltmeisterschaft in Katar qualifizieren.
Hoffnung für die tschechische Nationalmannschaft macht auch die Tatsache, dass Schwedens größter Star Zlatan Ibrahimovic nicht mit von der Partie sein wird, da er wegen gelber Karten bestraft wird. Die historische Bilanz der Tschechischen Republik und der Tschechoslowakei ist ebenfalls auf unserer Seite. Von neunzehn Spielen haben wir neunmal gewonnen und nur viermal eine Niederlage einstecken müssen. Der Nachteil ist, dass der Kampf um das Finale der Barrage auf dem Platz des Gegners stattfinden wird. Das Spiel wird am 24.3. ausgetragen. Die Frage ist also, wie die Situation rund um die Coronavirus-Pandemie zu diesem Zeitpunkt sein wird und ob bzw. in welcher Anzahl die Zuschauer ins Stadion gelassen werden.
Reise nach Katar über Auswärtsspiele
Doch auch nach einem Sieg gegen den skandinavischen Gegner konnten wir nicht jubeln. Die Schützlinge von Trainer Šilhavy würden bei einem Sieg in Schweden auf den Sieger des Duells zwischen Russland und Polen treffen. Die tschechische Nationalmannschaft würde auch das eventuelle Endspiel auf einem Außenplatz austragen. Die Halbfinalspiele werden am 24. und 25. März nächsten Jahres ausgetragen. Die Endspiele werden am 28. und 29. März ausgetragen.
Gruppe A |
Gruppe B |
Gruppe C |
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Halbfinale: | Halbfinale: | Halbfinale: | ||
Wales-Österreich | Russland-Polen | Italien-S. Mazedonien | ||
Schottland-Ukraine | Schweden-Tschechische Republik | Portugal-Türkei | ||
Finale: | Finale: | Finale: | ||
Wales-Österreich/ | Russland-Polen/ | Italien-Mazedonien/ | ||
Schottland-Ukraine | Schweden-Tschechische Republik | Portugal-Türkei |